Urwaldschutzprojekt in Paraguay braucht Eure Hilfe: Pro Cosara

Gsversorgung (Technisches)

Herbieontour, Saarbrücken, Dienstag, 12. April 2016, 04:08 (vor 1287 Tagen)

Wir haben eine 3l blaue Campinggas-Flasche (VW-T5 California). Wir sind in den USA und niemand (Texas) will die Gasflasche befüllen, es ist gegen das Gesetz. Hat jemand eine Idee, was wir machen können, außer unbequem draußen zu kochen und in Alaska zu frieren?

Gasversorgung

keine Ahnung von niks, Dienstag, 12. April 2016, 13:50 (vor 1286 Tagen) @ Herbieontour

vor ein paar Wochen habe ich beim freundlcihen Gashändler an der Ecke im südlcihen Brasilien auf meine chilenische Gasflasche den brasilianischen Kopf schrauben lassen.
ganz einfach und billig.
Nu kann ich meine chilenische an jeder Ecke in Brasilien befüllen lassen.

ich glaub es war ein 26er Schlüssel und der Gasmensch wollte noch nicht mal was für das Teil und seine Arbeit haben.
Ich brauchte nur den brasilinischen Druckminderer dranschrauben und gut war.

Gsversorgung

Muckiveco, Mittwoch, 13. April 2016, 10:14 (vor 1285 Tagen) @ Herbieontour

Vielleicht hilft Dir die Info aus einem Beitrag weiter. Blaue Gasflaschen werden getauscht niemals händisch oder mit Hilfslösungen befüllen.

In den USA wird aufgrund von Versicherungsfragen und den daraus resultierenden Problemen mit Sicherheit niemand eine Gasflasche provisorisch befüllen!

Gruß Muckiveco

Zitat: Ausdrücklich warnen will ich vor dem selber füllen der blauen Butangasflaschen (Campinggaz). Hier mag es sehr verlockend sein, da das tauschen dieser Flaschen sehr teuer ist und das Gas somit deutlich mehr kostet, als das Gas in den grauen oder roten Propangasflaschen. Aber wie schon geschrieben: In den blauen Flaschen ist Butan, in den grauen oder roten oder an der Autogastankstelle gibt es Propangas (oder Propan/Butan-Gemisch mit hohem Propangasanteil.) Und dies darf nie in eine blaue Gasflasche! Es besteht Lebensgefahr. Denn es gibt einen kleinen, aber sehr gefährlichen unterschied: Die Dampfdruckkurve. Wie weiter oben schon geschrieben Beträgt der Druck in einer mit Propangas gefüllten Flasche 7,5 Bar bei 20°C und steigt mit jedem weiteren °C um 0,3 Bar, also alle 10°C um ca. 3 Bar. Somit herrscht bei ca. 40°C (im Sommer im Süden) in der Flasche ein Druck von ca. 13,5 Bar. Der Druck in einer mit Butangas gefüllten Flasche ist nun aber deutlich geringer. Bei 20°C beträgt er gerade einmal 1,4 Bar und steigt auch nur mit ca. 0,07 Bar je °C an. D. h. alle 10 °C steigt der Druck nur um 0,7 Bar an. Bei unseren 40°C im Süden beträgt der Druck also gerade mal 2,8 Bar (im Gegensatz zu 13,5 Bar bei Propangas). Nun ist es aber auch so, dass die blauen Butangasflaschen natürlich auch nur für diesen deutlich geringeren Druck ausgelegt sind. Zudem verfügen sie über kein eingebautes Sicherheitsventil. Also bitte diese (meist blauen) Butangasflaschen niemals mit Propangas oder Propangasgemischen auffüllen.

Gsversorgung

F & B @, Dienstag, 03. Mai 2016, 11:48 (vor 1265 Tagen) @ Muckiveco

Genau das haben wir am Wochenende auf einem Treffen der Panamericana-Fahrer auch gehört.
Niemals Butangas - hochgefährlich.
Es gibt aber kleine Kartuschen mit Campinggas. Problem ist allerdings, dass die aufrecht stehend transportiert werden müssen.

Gsversorgung

Herbieontour, Saarbrücken, Freitag, 15. April 2016, 19:27 (vor 1283 Tagen) @ Herbieontour

das Problem ist gelöst. Die Gasfachfrau Nöfer hat einen Adapter für die am. Kleingasflaschen von Coleman etc. (435g Propan) an das deutsch Reduzierventil. Wir brauchen daher unsere blue Flasche nicht auffüllen etc.

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