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EURO 5/6 Fahrzeug in Südamerika? (Papierkram)

Sascha @, Montag, 27. Februar 2017, 16:49 (vor 600 Tagen) @ popotla

Hallo

Ja, das Thema EURO 5/6 ist nicht ganz frei von Kontroversen...

Der Diesel in Südamerika ist stark geschwefelt, das macht dir den DPF total zu und nach ein paar Wochen geht die Kiste nicht mehr. Filter kaputt. Der Ausbau und das Umprogrammieren ist nicht ganz ohne und hat bei Freunden von mir dazu geführt, dass ihr Sprinter nur noch im Notprogramm fuhr, schlussendlich mussten sie wieder den DPF einbauen und waren ein paar Tausender los... kein Spass.
Damals mit meinem alten Toyota BJ75 war das kein Problem, aber bei den neueren Kisten, Vorsicht.

Auch die Höhe, Salz und der Staub sind nicht zu unterschätzen, die Europäischen Fahrzeuge neuer Bauart kommen damit nicht so ohne weiteres klar, auch hier wieder -> Notprogramm. Also im besten Fall läuft die Kiste, aber schlecht. Korrosion wird auch zum Thema bei der Elektrik.

Allrad Christ hat das bei den Bremach T-Rex recht gut im Griff, da er die EURO 4/5 noch auf Wunsch auf EURO 3 umgerüstet hat.

Ich persönlich neige zum Kauf von älteren Fahrzeugen, also nicht höher als EURO3 (Siehe auch mein Inserat hier im Forum). Damit kommen auch die Mechaniker in SA klar, ein Bremach Extreme ist nix anderes als ein Iveco Daily mit LKW Technik für die. Toyoto ist eh kein Problem und ältere Landys gehen auch.

Etwas älteres hat auch noch den Vorteil, dass man nicht soviel Kohle "versenkt", wenn die Kiste geklaut oder abgefackelt wird ;-)

Gruss
Sascha


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