Urwaldschutzprojekt in Paraguay braucht Eure Hilfe: Pro Cosara

Helge - mach dich frei! (Sonstiges)

Helges Traum, Dienstag, 03. April 2018, 19:10 (vor 17 Tagen)

Lieber Helge,


seit etwa zwei Jahren informierst du dich hier im Forum über Südamerika. Vom Fahrzeug über die Routenplanung war alles dabei. Es ist gut und richtig, sich Gedanken zu machen.

Aber eben nicht nur. Manchmal muss man sich einfach frei machen. Eine abgedroschene Weisheit lautet, auch die längste Reise beginne mit dem ersten Schritt. Der ist häufig sogar der schwerste.

Nimm dir ein Herz, und fahr endlich los. Welche Strecke wann befahrbar ist, ob die Fähre auch blaue Fahrzeuge mit drei Achsen aufnimmt, und ob du wirklich eine Toilette für deinen Bus zur Anerkennung als Wohnmobil benötigst - das wird sich alles fügen.

Manchmal wird es nicht einfach werden, aber oft auch einfach nur umwerfend schön. Es liegt bei dir, kein Forum kann dir dabei helfen.

Was nützt schon das Reisen in Gedanken, lass das Grübeln sein. Es kommt ohnehin anders, als du jetzt planst. Das ist ja gerade das Besondere. Mach es dir leicht, kauf einen günstigen Bus hier im Forum, und schon bist du unterwegs. Es lohnt sich.

Aber mach es bitte endlich, bebor es dann zu spät ist.

Helge - mach dich frei!

Helge ⌂ @, Mittwoch, 04. April 2018, 06:48 (vor 16 Tagen) @ Helges Traum

Noch bevor Du solche Sprüche klopfst, solltest Du erst mal feststellen warum und wieso ich solche Fragen stelle.
Zu Deiner Info, ich habe bereits über 85.000 km in Südamerika hinter mir, also sind deine Kommentare wohl eher überflüssig !!!!!

Wenn ich frage habe ich sicherlich Gründe dafür, bin wahrscheinlich nicht so clever wie Du.

Und dazu noch verstecke Dich nicht hinter falschen Namen !!! Zeig Gesicht !!!!!

Helge - mach dich frei!

hjfampa @, Mittwoch, 04. April 2018, 09:42 (vor 16 Tagen) @ Helges Traum

Die Überschrift zu diesem Faden wäre wohl besser gewählt mit

"Leute - macht euch frei!"

Das was der Ersteller schreibt, ist bestimmt nicht nur das "Problem" eines einzelnen.

Ich bin aktuell in der Planung für unsere 2. Reise. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich mir tatsächlich mehr Gedanken mache als bei der 1. Reise. Irgendwie dachte ich, die 2. Reise sei einfacher vorzubereiten.

Und was mir auch aufgefallen ist: Immer wieder erscheinen kleine oder große Gründe die einen verleiten wollen die Reise zu verschieben. Das empfinde ich als sehr anstrengend. Geht das anderen auch so? Habt ihr Tipps wie man diese kleinen "Teufel" im Kopf verscheucht?

Helge - mach dich frei!

Muckiveco, Mittwoch, 04. April 2018, 11:13 (vor 16 Tagen) @ hjfampa

Ein Zeitsprung zurück ;-).....
In eine Zeit wo wir weder Wischphone noch sonstigen Möglichkeiten hatten um sich schlau zu machen und alles zu hinterfragen. Man ist früher einfach los und es hat funktioniert. Kenne ein paar da wurde dieses Problem zum Nervenkrieg mit nicht sehr gutem Ende. Andere widerum spendieren ihren Fahrzeugen alles was man meint zu brauchen und plötzlich ist es viiieeel zu schwer.

Es gilt einfach der Spruch, wer viel frägt geht irr :-D

Gruß Muckiveco

Helge - mach dich frei!

Gringa, Mittwoch, 04. April 2018, 13:34 (vor 16 Tagen) @ Muckiveco

Dem kann ich mich nur anschliessen.
Wir erhalten fast wöchentlich Anfragen über alles. Die Antworten werden danach mehrmals hinterfragt.
Selten treffen wir die Leute später unterwegs. Nach all den eingeholten Infos bleiben die meisten da wo sie alles schon gut kennen. Vermutlich wissen sie nicht wem sie nun trauen sollen. Wer Infos sucht bekommt meist subjektive oder nach Tagesform gemachte Infos, die zwar stimmen, aber eben nur genau für diesen Zoll, mit dem Zöllner usw.
Wer den gleichen Zoll 30 Minuten später durchfährt macht ganz andere Erfahrungen.
Was die Leute an Infos sammeln und austauschen erstaunt schon etwas. Der Trend geht heute eindeutig zu "Reisemessis".
Alles sammeln und aufbewahren, alle Karten und Reiseführer mehrmals vorhanden und total verunsichert was sie machen sollen und was nicht. Infos haben aber eine sehr kurze Lebensdauer. Ablaufdatum meist einige Stunden....
Wenn also Helge schreibt, dass er schon über 80'000 km in Südamerika hinter sich hat, muss ich mich schon etwas über die gestellten Fragen wundern.
Also nochmals zum Mitschreiben. Südamerika ist zurzeit wohl der sicherste und am einfachsten zu befahrene Kontinent.
Es gibt genug zu Essen, Ersatzteile für die Autos und sogar Reifen und schon fast flächendeckend Eurodiesel und die nötigen Zusätze. Was nicht vorhanden ist kann problemlos beschafft werden, meist besser schneller und günstiger über eine Werkstatt als über ein Forum. Ich bin in den ganzen Jahren die wir nun schon durch die Welt fahren noch keinem begegnet der sein Fahrzeug wegen fehlenden Teilen stehen liess. Sicher braucht es mehr Zeit als in Europa, aber die haben die meisten von uns.
Die Zeit als Südamerika unbekannt und abenteuerlich zu befahren war, die ist leider schon lange vorbei.

Gruss Gringa

Helge - mach dich frei!

Pancho_Villa @, Mittwoch, 04. April 2018, 17:27 (vor 16 Tagen) @ Gringa

Südamerika ist zurzeit wohl der sicherste und am einfachsten zu befahrene Kontinent. so ein Blödsinn,
Träum weiter!

Helge - mach dich frei!

Heinz, Mittwoch, 04. April 2018, 19:13 (vor 16 Tagen) @ Pancho_Villa

Du aber auch. Schon die Formulierung lässt Dich gut einschätzen. Dann sendest Du Deine mail noch an die falsche Adresse. Naja, solche Leute wie Dich gibt es eben leider in allen Foren.

Helge - mach dich frei!

inkalaeufer @, Unken, Österreich , Salzburgerland, Mittwoch, 04. April 2018, 20:59 (vor 16 Tagen) @ Pancho_Villa

Bei der Sicherheit muss ich Gringa wiedersprechen. Beim einfachen Reisen hat sie recht.
Es gibt fast keine Probleme bei Grenzübertritten wenn man sich an die jeweiligen Vorschriften des zu bereisenden Landes hält (Versicherung, Aufenthaltsdauer usw.)
Jedoch mit den ausländischen Kennzeichen ist man ein beliebtes Opfer beim ausrauben des Autos und dies sogar auf bewachten Parkplätzen, besonders Peru entlang der Panamericana ist gefährlich. Ich Reise seit 8 Jahren durch Südamerika und habe 190tausend
Kilometer und weit über 120 Grenzübertritte gemacht.

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Helge - mach dich frei!

Geo ⌂ @, Santiago de Chile, Mittwoch, 04. April 2018, 23:39 (vor 16 Tagen) @ Pancho_Villa

Manieren sollte man nicht nur in den Foren unbedingt wahren:

Meine Erfahrung in Chile, Südwest-Argentinien und Südost-Peru über 35 Jahre (31 als Familie, 4 als Familie und Geschäft) ist sehr positiv, aber nicht Null (negativ). Alles in Chile (wo wir am meisten fahren): wir vermissten ein Handtuch (können die Kínder auch liegenlassen haben, am Caburgua-See), wurden einen Segelbootsrumpf fast los (fanden ihn ca. einen Kilometer weit weg verlassen und mit Wasser vollgelaufen, Laser ohne Rumpfstöpsel; Lanalhue-See), einem letzten Kunden wurde - eben in der Zivilisation zurück - eine Kamera aus dem Pickup gestohlen (an der Uferstrasse von Puerto Varas, mit dem entsprechenden Fenstereinwurf).

Wir empfehlen allen Campern - und nicht nur... - nichts sichtbar in den Fahrkabinen zu lassen, geschweige denn zu vermeiden eventuell wenn man da was versteckt beobachtet zu werden (gilt auch für Auto-Kofferräume). Selbst an Panamericana-Tankstellen kann man beim Auftanken blitzschnell ein Notebook o.ä. loswerden.

Helge - mach dich frei!

Muckiveco, Donnerstag, 05. April 2018, 07:25 (vor 15 Tagen) @ Geo

Als Lernprozess würde ich Europa und hier im besonderen Spanien und Frankreich empfehlen. Da sind Autoaufbrüche und Diebstähle an der Tagesordnung und so etwas von dreist. Südamerika ist nicht schlechter oder besser. Bestimmte Regeln helfen solche Vorkommnisse zu minimieren und das lernt man mit der Zeit auf Reisen.

Wie so oft gilt, zur falschen Zeit am falschen Ort.....

Gruß Muckiveco

Helge - mach dich frei!

bigdog, Donnerstag, 05. April 2018, 01:59 (vor 16 Tagen) @ hjfampa

Kann ich nur bestätigen. Meine erste Tour macht ich mit backpack , als 21jähriger, es ergab sich ein Zeitfenster, ich entschied, meinen Traum zu verwirklichen, 4 Wochen Vorbereitung und ab gings für 9 Monate von Nord nach Süd. Ein Traum, Abenteuer, ihr kennt das sicher, just do it. Handy? Fehlanzeige, alle paar Wochen mal ein Brief, oder Telefax. Ob sich meine Eltern wohl Sorgen gemacht haben? Schätze schon, aber das war ok, ging halt nicht anders.
Heute lese ich fleissig mit und plane die Tour noch einmal zu 2. mit WoMo. Keine Sorge, dauert noch ein wenig, aber geht bald los, ganz sicher :)

Helge - mach dich frei!

Gringa, Freitag, 06. April 2018, 12:17 (vor 14 Tagen) @ bigdog

Ich glaube kaum, dass das Autokennzeichen etwas mit dem Ausrauben von Fahrzeugen zu tun hat.
Vielmehr ist es die manchmal schwer zu verstehende Sorglosigkeit mit der viele Europäer hier herumfahren.
Es gab schon immer Spots wo jedes Fahrzeug von ungeliebten Besuchern heimgesucht wurde, auch Argentinier in Bariloche.
Wir haben in Kolumbien auf einem Supermarktparkplatz der bekannt wegen Ausrauben war geparkt und eine Person ist im Auto geblieben, problemlos. Während Bekannte von uns am gleichen Tag vor dem Supermarkt an der Strasse geparkt haben und beide im Laden verschwanden. Laptop, Kamera blieben während dem Einkauf vorne im Fahrzeug. Klar wurde aufgebrochen und alles gestohlen. Klar sind heute daher viele auf fremde Kennzeichen fixiert, aber dies haben wir uns selber zuzuschreiben.
Wer sich an einige Grundsätze hält hat in Südamerika nicht mehr Probleme als anderswo.
Heute muss ja jedes Detail mit Kamera, Laptop und Handy festgehalten werden. Vollgepackt wie ein Weihnachtsbaum kann schon einmal die Kontrolle über den ganzen Krempel verloren gehen.
Wir müssten hier vermutlich einmal bei uns selber anfangen und einiges ändern und nicht immer die Schuld bei den "Gangstern" in den jeweiligen Ländern suchen.
Ich habe da sogar einiges an Verständnis, dass sich diese bei dieser Auswahl bedienen.
Geklaut wird in jedem Land und wie ich aus Erfahrung weis, auch von Reisenden selber. Dies lässt sich nicht ändern aber durch unser eigens Verhalten beeinflussen. Viele tragen da auch eine Mitschuld durch ihre Sorglosigkeit.
Gringa

Helge - mach dich frei!

Adriaan, Freitag, 06. April 2018, 16:28 (vor 14 Tagen) @ Gringa

Einfach ****** !!

Helge - mach dich frei!

Buschtaxler @, Freitag, 06. April 2018, 18:16 (vor 14 Tagen) @ Adriaan

Generell möchte ich sagen, daß das Reisen mit eigenem Auto in SüdAm ungefährlich ist.
Es macht jedoch Unterschiede, ob Du mit einem kleinen oder großen Auto unteregs bist.
Ich lebe seit 20 Jahren in SüdAm und fuhr die ersten 2 Jahre mit einem Exped. LKW rum.
Kein Einbruch ins Auto, die Fenster waren in 230 cm Höhe und der Einstieg nur mit einer
ausziebaren Treppe zu erreichen. Also man konnte nicht reingucken. Gelegenheit macht halt
Diebe.

Ich verkaufte hernach den LKW; und suchte nach einem kleineren Fahrzeug. Es wurde ein Toyota.
Ab da sah es anders aus. 2 mal wurde mir das Auto aufgebrochen und einiges entwendet.
Nichts wertvolles, aber ärgerlich ist es trotzdem. Immer in Touristenzentren.
Ich mache bis heute meine Touren in ganz SüdAm und auf die lange Zeit gerechnet sind 2 Einbrüche nicht von Belang. Ich bin nun 74 Jahre alt und bereise auch Zentral Amerika und Mexico. Sicher hatte ich Glück, daß in den ganzen Jahren nichts passiert ist (außer diesen 2 Vorfällen 2003 und 2007) aber ganz sicher half mir auch meine langjährige Reiseerfahrung.

Ganz bestimmt ist es von Nutzen wenn man aufmerksam ist, jedoch finde ich es übertrieben sich schon zu Hause die größten Sorgen zu machen. Was kann mir passieren und wo wird es geschehen
und so weiter und so weiter.
Passieren kann immer irgend etwas, egal wo. Auch in Deutschland, oder Frankreich, Italien
Spanien, in ganz Europa und in Asien sowieso.

Mach Dir nicht zu viel Gedanken, diese machen Dich nur noch unsicherer. Wenn Du reisen willst
dann fahr los. Reisen ist immer ein Risiko. Wenn Du dieses Risiko scheust, mußt Du halt zu Hause bleiben, aber da kann Dich auch ein Auto überfahren und Du fährst im Rollstuhl.
Stellt sich die Frage welches Risiko Dir angenehmer ist.

Trotz Allem wünsche ich Dir, aber ebenso allen anderen Forumsmitgliedern und überhaupt alle Reisenden, ein gesundes und ereignisreiches wieder-nach-Hause kommen.

Allen liebe Grüße von einem Rumtreiber.
Peter

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