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Reifendruck auf Rüttelpisten (Sonstiges)

Gringa, Freitag, 13. Oktober 2017, 11:29 (vor 40 Tagen) @ Iglmoos

Dies ist von Fahrzeug zu Fahrzeug unterschiedlich und auch je nach Reifenhersteller.
Als Beispiel. Wir mit LKW 11T, Reifen 385/ 65 22,5 haben von Bridgestone, Michelin Goodyear und jetzt Kumho verschiedene Reifen gefahren. Alle haben praktisch den gleichen Reifendruck vorgeschrieben. (Um die 9 Bar)
Auf Pisten haben wir den optimalen Reifendruck danach selber herausfinden müssen indem wir jeweils um die 0,5 Bar
abgelassen haben. Die Schläge auf die Aufhängung sind dabei sehr gut fühlbar und vermehren sich bei zu wenig Reifendruck auch wieder. So sind Unterschiede je nach Reifenhersteller von mehr als 2 Bar herausgekommen.
Weiteres Problem bis auf Kumho gehen alle Reifen erheblich in die Breite was (auch bei Michelin) zu aufgeschlitzten Reifenflanken geführt hat.
Kumho War bei uns der einzige Reifen bisher der mit 5 Bar auf Pisten sehr gut zu fahren ist.
In Sand kann er auch Problemlos auf 3 Bar abgesenkt werden ohne, dass er in die Breite geht.
Generell ist es also immer abhängig vom Fahrzeug selbst, die Zuladung, vom Reifenhersteller und natürlich vom Fahrer.
Wer auf Pisten zu langsam fährt wird wohl mit mehr Schlägen auskommen müssen.
Es bleibt also dabei, jeder muss seinen optimalen Reifendruck mit seinem Fahrzeug und seiner Fahrweise selber abstimmen.
Wer Luft ablässt kommt nach der Piste um das Pumpen nicht herum, dabei können aber etliche km problemlos auch mit tiefem Reifendruck zurückgelegt werden. Aber immer mit tiefer Geschwindigkeit, damit sich der Reifen nicht erhitzt und beschädigt wird. Wie lange dies ist muss jeder selber entscheiden.
Gruss Gringa


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