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EURO VI Sprinter in Südamerika (Technisches)

Horst @, Sonntag, 09. Juli 2017, 14:22 (vor 137 Tagen)

Wir kommen gerade zurück von einer 3-monatigen Reise durch Argentinien und Chile mit einem Autark Runner auf einem Sprinterfahrgestell Bj 2015: Motor OM651 120 kW, Automatik, EURO VI, AdBlue, Werksallrad.
Unsere persönliche Erfahrung nach 20.000 km: Euro-Diesel (<10 ppm S) war in Argentinien flächendeckend zu bekommen, und ist Standard in Chile (<15 ppm S). Harnstofflösung war ebenfalls an grösseren Tankstellen in Argentinien in 10 L Kanistern (Azul 32) und in Chile zT auch per Zapfsäule zu bekommen. Kreditkartenzahlung (Visa) war an (fast) allen Tankstellen möglich. Passfahrten in Höhen >4500m: Es gab keine Probleme mit dem Partikelfilter (DPF). Bei Passfahrten stieg unter Last die Motoröltemperatur um ca. 10˚ - 15˚ C an, die DPF Oberflächentemperatur erhöhte sich von ca. 250˚ - 300˚ auf ca. 400˚. Der Russgehalt des DPF tendierte gegen 0 Gramm. Wir waren allerdings NICHT mehrere Wochen ununterbrochen in grösseren Höhen > 3500m unterwegs. Fazit: Entgegen anfänglichen Bedenken und anderslautenden Berichten hat der Euro VI Sprinter die Südamerika-Tour ohne technische Probleme gemeistert. Leider kann ich nicht das gleiche vom Aufbau sagen. Hier zeigte sich einiger Optimierungsbedarf, um den Schotterpisten besser gerecht zu werden (Aussenklappe nicht staubdicht, Rahmen der Dachluke löst sich, verschraubte Frontblende einer Schublade fällt ab, Scharniere lockern sich etc). Konnte aber alles mit Bordmitteln behoben werden.

Horst


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